Es ist schon eine bemerkenswerte Geschichte: Die Familie Brikic lebte in der Flüchtlingsunterkunft Böblinger Straße, bis sie im letzten Jahr freiwillig (mit vielen Anführungszeichen) nach Serbien ausreisen musste, um die Abschiebung zu verhindern. Heute hilft sie dort anderen bedürftigen Familien.

Familie Brkic lebt, wie fast alle Roma im Westbalkan, in prekären Verhältnissen in Belgrad und ist dennoch sozial engagiert – mit einem Mütterzentrum nach dem Vorbild des Stuttgarter Modells. Chapeau! Die Stuttgarter Zeitung hat über die Initiative von Frau Brkic berichtet – hier der Artikel zum Nachlesen.

Mittlerweile hat Frau Brkic für ihr Mütterzentrum einen Raum als Aufenthalts-Gelegenheit für die betreuten Familien angemietet, für den eine kleine Miete anfällt. Dies wollen wir vom Freundeskreis aus unterstützen und bitten um Hilfe. Das Mütterzentrum Heslach beziehungsweise dessen Dachorganisation Mine (Mother Centers International Network for Empowerment) sammelt dafür zweckgebundene Spenden und leitet diese direkt an die Initiative in Belgrad weiter, damit die engagierten früheren Nachbarn weiter helfen können, wo es wirklich nötig ist. Einen praktischeren Ansatz zum viel beschworenen „Abbau von Fluchtursachen“ ist kaum vorstellbar.

Hier das Spendenkonto der Dachorganisation der Mütterzentren – die Spenden sind steuerlich absetzbar, bis 100 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenbescheinigung:

http://www.mine.cc/
IBAN: DE33611500200007443127
BIC: ESSLDE66XXX
Stichwort: Roma Mütterzentrum Belgrad

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